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DAX und MDAX: Deutsche Aktienindizes

3. Dezember 2009 Redaktion

In Deutschland gibt es verschiedene Aktienindizes, die unterschiedliche Aktienwerte enthalten. Der wichtigste Aktienindex ist eindeutig der DAX (Deutsche Aktienindex), aber auch der MDAX (Mid-Cap DAX) gehört zu den wichtigen und beachteten Indizes. Wo genau liegen die Unterschiede zwischen dem DAX und dem MDAX? Der Hauptunterschied zwischen DAX und MDAX besteht in der Art der Aktien, die im jeweiligen Index enthalten sind.

Der deutsche Aktienindex umfasst zum Beispiel die 30 Aktien, die gemessen an der Kapitalisierung am Markt (Marktkapitalisierung) und gemessen am Umsatz an der Börse zu den größten Aktienwerten im Inland gehören. Der DAX ist zudem das „Kursbaromter Nummer Eins“ in Deutschland und wird daher auch als Leitindex bezeichnet, der auch international mit Interesse verfolgt wird. Im DAX werden also ausschließlich die so bezeichneten Blue Chips mit aufgenommen.

Im MDAX hingegen werden 50 Aktienwerte notiert, die von der Rangfolge hinsichtlich der Marktkapitalisierung und dem Börsenumsatz den Werten des deutschen Aktienindex folgen. Dabei handelt es sich also um mittelgroße Aktiengesellschaften, die zum größten Teil aus dem Inland stammen. Von den Branchen sind die meisten MDAX-Unternehmen in den „klassischen“ Branchen anzusiedeln (Konsum, Finanzen, Chemie etc.), während es für die „modernen“ Branchen wie Technologie oder Internet einen weiteren speziellen Index gibt (TecDAX). Wie der DAX, so gehört auch der MDAX an der Börse zum Börsensegment Prime Standard, also den besten Standard, des es in Deutschland gibt. Der Unterschied zwischen DAX und MDAX hinsichtlich der Bedeutung hat auch für die im Index enthaltenen Aktienwerte insoweit Konsequenzen, dass gerade bei den großen Fonds die DAX-Werte deutlich öfter und stärker vertreten ins Depot genommen werden, als es bei den Wertes des MDAX der Fall ist.

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