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Abgeltungssteuer umgehen oder vermeiden in 2010

17. Mai 2010 Redaktion

Wenn man im Jahre 2010 nach einer Möglichkeit sucht, wie man auf legale Art und Weise die Abgeltungssteuer umgehen bzw. sie zu vermeiden kann, so finden sich in diesem Bereich nicht allzu viele Möglichkeiten.

Zinsen oder Dividenden sind ohnehin im Inland erzielt immer steuerpflichtig, Gleiches gilt seit Einführung der Abgeltungssteuer auch für alle Kursgewinne.
Es gibt im Grunde nur noch zwei Möglichkeiten, wie man im Jahre 2010 die Abgeltungssteuer vermeiden bzw. sie zu umgehen kann, zumindest weitestgehend.

Die erste Möglichkeit, wie man die Abgeltungssteuer umgehen kann ist dann vorhanden, wenn man Erträge im Ausland erzielt. Diese müssen zwar in Deutschland angegeben werden, müssen jedoch oftmals aufgrund eines bestehenden Doppelbesteuerungsabkommens zwischen den Staaten nur im Ausland versteuert werden und nicht nochmal (doppelt) im Inland.

Die zweite Möglichkeit, auf welche Art und Weise man selbst im Jahre 2010 noch die Abgeltungssteuer vermeiden bzw. umgehen kann, sodass nur ein sehr geringer Anteil der erzielten Erträge zu versteuern ist, ist das Investment in Schiffsfonds.

Aufgrund der so bezeichneten Tonnagesteuer als eine Gewinnermittlungsmethode ist es bei diesen geschlossenen Fonds auch im Jahre 2010 noch so, dass nur rund 1-3 Prozent der gesamten Erträge überhaupt im Rahmen der Abgeltungssteuer zu versteuern sind.

Somit kann man die Abgeltungssteuer hier also zu einem Anteil von ca. 98 Prozent vermeiden bzw. auf diesen Wert reduzieren. Neben dem angesprochenen Investment im Ausland ist diese Investment Möglichkeit jedoch die einzige Alternative, die man als Anleger in 2010 noch zur Vermeidung bzw. zur deutlichen Reduzierung der Abgeltungssteuer nutzen kann.

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